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Von Kleinarl in die Welt - und zurück
Ich selbst bin in Kleinarl aufgewachsen, im Zeichen der Natur und des Skilaufs. Hier habe ich meine ersten Schwünge gezogen und konnte nicht ahnen, dass ich später einmal 5fache Weltmeisterin, 6fache Weltcupsiegerin und Olympiasiegerin werden sollte. Hier habe ich mir auch die Kraft für meine 62 Weltcup-Einzelsiege geholt so viel, wie bisher keine andere Sportlerin. In diesen hektischen Tagen zwischen Sapporo, Val d’Isère und Quebec hat mir Kleinarl Halt gegeben, hat dafür gesorgt, dass ich mit der Realität immer fest verwurzelt geblieben bin:
“Do kumm i her, do g’hör i hin!” wie es Rainhard Fendrich in einem Lied ausdrückt. So bin ich im Sommer jede Woche vom Dorf Kleinarl zum Tappenkarsee gelaufen oder auf die Ennskraxn gestiegen, um Form und Kondition zu überprüfen in den 70ern herrschten eben noch andere Sitten und Methoden im Hochleistungssport. Unverändert sind sowohl der Tappenkarsee als auch unser Hausberg, die Ennskraxn im Sommer lohnende Ziele für alle Berg- und Naturfreunde. Im Winter ist schon der nahegelegene Jägersee ein Tipp, ob zu Fuß, mit den Langlauf-Skiern oder mit dem Pferdeschlitten. Der Berg gehört im Winter den Skifahrern, über den Mooskopf ist Kleinarl angebunden an die gesamte Ski amadé ein echtes Paradies für Carver, Boarder und Wintersportler aller Altersstufen!
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Ich liebe Kleinarl, so wie ich es genossen habe, in der weiten Welt unterwegs zu sein.
Da freute es mich ganz besonders, als ich 1999 zur Sportlerin des 20. Jahrhunderts gewählt wurde. Wichtiger als das Leben im Rampenlicht sind aber innere Ruhe und Zufriedenheit, wie man sie hier in den Kleinarler Bergen ganz leicht finden kann. So treffen wir uns vielleicht einmal bei mir im “Café Annemarie”, das ich hier gemeinsam mit meinem Mann Herbert führe. Bei Kaffee und Kuchen lässt es sich wunderbar plaudern, über Skifahren, Weltcup und über Kleinarl.
Herzlichst, Ihre
Annemarie Moser-Pröll
www.annemarie-moser-proell.at |
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