Seen, randvoll mit Trinkwasser
ganz sicher aber ohne Ungeheuer.

Die perfekte Idylle
Die beiden Seen in Kleinarl brauchen keinen bösen Drachen als Werbeträger, der regelmäßig (oder doch nicht?) auftaucht. Jägersee und Tappenkarsee sind so herrlich gelegen, da würde so ein Urviech ohnehin das Auge beleidigen. Obwohl, gerade der Jägersee, er hat schon etwas von einem Märchensee, tiefgrün, Wald und Felsen rundherum, und der Sage nach gibt es in Kleinarl ja den Tatzlwurm …

Rein ins Tal, das heißt hier in den Bergen: Zurück zum Talschluss. Rein ins Tal, das ist in Kleinarl gleich doppelt lohnend. Und, wie es im Tal so ist, auch ganz einfach zu finden: Immer dem rauschenden Wildbach, der Kleinarler Ache entlang wandern, laufen oder biken, drüber über die letzte kleine Anhöhe – und schon gibt’s das erste Aahhh-Erlebnis. Versprochen! Und die Kids bekommen Eis und Kaiserschmarrn (wurde ja auch versprochen, oder?), denn zufällig liegt direkt am Ufer ein Gasthaus, das zum märchenhaften Jägersee passt wie die Wadeln zur Lederhose.

Doch damit nicht genug – das Erlebnis „See sehen“ lässt sich auf höherer Ebene wiederholen. Etwas Wadeln können dabei nicht schaden, Lederhose ist aber kein Muss, dafür gute Schuhe und etwa zwei Stunden Zeit zum Bergwandern.

Dann aber ist die Vorstellung vom Bergsee perfekt: Blauschwarz liegt der Tappenkarsee da, der größte Gebirgssee der Ostalpen. Felswände, die senkrecht in den See stürzen und eine Alm zum Kraft tanken.

Nach der
Almjause setzt man sich dann etwas abseits, schaut und staunt, genießt die Natur am Rande des Nationalparks Hohe Tauern – und hört die Stille, nur unterbrochen vom Läuten der Kuhglocken und vom Kreischen der Dohlen.

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