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„April, April“, so wird man am Ersten des Monats wieder vielfach hören, wenn mancher Lausbubenstreich geglückt ist. Der 1. April ist seit Langem ein Datum, welches dazu einlädt seinen Bekanntenkreis mit mehr oder weniger raffinierten Streichen zu necken und hinters Licht zu führen. Viele Kinderherzen schlagen höher, wenn es gelingt die Eltern reinzulegen. Aber auch der umgekehrte Fall ist nicht selten zu beobachten.
Es liegt in der menschlichen Natur (beim Einen weniger – beim Anderen mehr), dass man sich am Schaden eines Anderen erfreut und belustigt und schlimmer noch, darüber auch noch witzelt. Nicht von ungefähr stammt der Spruch „Wer den Schaden hat braucht für den Spott nicht zu sorgen!“ So alt wie die Menschheit selber ist dieses Verhalten. Es hat bisher alle Generationen und Kulturen überstanden und wird wohl auch in der Zukunft der Menschheit seinen Fortbestand haben. Warum auch nicht? Humor (in welcher Form auch immer) ist eine der wichtigsten Eigenschaften, um das Leben zu meistern.
Wie geht Kleinarl mit dem 1. April um? Was das Streichespielen angeht wohl genau gleich wie anderswo. Auch die Natur und das Wetter zeigen sich im April gerne von der launischen Seite. Doch heuer scheint Mutter Natur dem Kleinarltal zu dieser Zeit gnädig gestimmt.
Der 1. April fällt dieses Jahr auf einen Sonntag und leitet die Karwoche und die Osterferien ein. Schon lange nicht mehr waren die Bedingungen für einen Osterurlaub so gut wie heuer. Die Mitarbeiter der Bergbahnen haben ganze Arbeit geleistet und es gibt nach wie vor beste Pistenverhältnisse und Skivergnügen auf höchstem Niveau. Dazu kommt die nunmehr doch schon stärkere Sonne, welche ein Sonnenbad vor der Skihütte im T-Shirt erlaubt. Am Talboden sprießen erste Blumen auf den vereinzelten schneefreien Flecken und sind Boten der erwachenden Lebensgeister im Frühling. Kleinarl ist zu jeder Jahreszeit eines der schönsten Fleckchen Land, welches Gott geschaffen hat. Also immer eine Reise wert – ganz besonders jetzt!
Ein Aprilscherz? Wohl kaum. Überzeugen Sie sich selbst.
Das tief verschneite Kleinarltal präsentiert sich derzeit in schönster Winterpracht. Eine unvergleichliche Winterlandschaft und bestens präparierte Pisten laden viele Touristen ein ihren wohlverdienten Urlaub bei uns zu verbringen. Es ist Hochsaison und es herrscht ein reges Treiben in unserem schönen Tal. Die meisten Bewohner sind damit beschäftigt unseren Gästen ein erholsames und bleibendes Urlaubserlebnis zu bescheren. Somit bleibt wenig Zeit für das Ausleben der eigenen Bedürfnisse und die Pflege unserer Identität und Kultur.Â

Der Heimatverein Kleinarl hat es sich zur Aufgabe gemacht, gerade auch in dieser betriebsamen Zeit, unserer Volkskultur in Form von volkstanzen, schuhplatteln und musizieren Leben zu verleihen. Vielerorts wird seitens der Heimatvereine die Volkskultur während der Saison verkitscht und verfälscht, weil man glaubt, dass die Gäste so etwas erwarten. Nicht so in Kleinarl! Der Heimatverein Kleinarl geht schon lange einen anderen Weg.
Man hat sich gedacht, dass für unsere Gäste die Präsentation von unserem wahren Brauchtum eigentlich mindestens so interssant sein sollte als irgendwelcher idiotischer Firlefanz, der mit unserem Brauchtum nichts zu tun hat, dafür aber unsere Bevölkerung als geistig minder bemittelte Kuhhirten darstellt. Bei den Heimatabenden in Kleinarl wird vom Heimatvein musiziert, getanzt, gesungen und unsere heimische Tracht präsentiert und zwar genau in der Form wie wir es auch machen, wenn keine Gäste dabei sind. So wird das in Kleinarl schon lange praktiziert und der Erfolg gibt dieser Linie recht. Unsere Gäste nehmen diese Art des Heimatabends dankbar und zahlreich an. Und so ist Kleinarl ein gutes Beispiel dafür, dass sich echtes Brauchtum und Tourismus durchaus vertragen und jeder Gast der Brauchtum im Winter und im Winterurlaub sucht ist deshalb bei uns in Kleinarl sehr gut aufgehoben.

Wie viele haben sich schon Gedanken gemacht wie man mit dem Advent in Salzburg und darüber hinaus in der heutigen Zeit umgeht? Nicht zu Unrecht wie ich glaube. Längst hat die Geschäftswelt aus der stillsten Zeit im Jahr die Stressigste gemacht. Mit Werbekampanien, die bereits im Oktober auf das Weihnachtsgeschäft aufmerksam machen wird die Kauflust unserer Wohlstands- und Konsumgesellschaft geschürt. Auf zahlreichen Christkindlmärkten kann man zu überteuerten Preisen minderwertigen Glühwein und unnötigen Ramsch erwerben. Das Christkind wird missbraucht um bei den Besuchern mit Brachialgewalt eine vermeintliche Weihnachtsstimmung zu erzeugen und an unbeschwerte Kindheitserinnerungen und Träume  längst vergangener Tage zu erinnern. Die meisten Menschen sehnen sich gerade in dieser Zeit nach Ruhe und Besinnung und finden in ihrem Umfeld gerade das Gegenteil.
Das Brauchtum im Salzburger Land und natürlich auch bei uns in Kleinarl versucht diesem unerfreulichen Trend entgegen zu wirken, indem es Zeitfenster für Besinnung schafft. In Kleinarl kann man zum Beispiel dem Vorweihnachtsstress beim “Gang durch den Advent” am 8. Dezember entfliehen. Hierbei versammeln sich Kleinarlerinnen und Kleinarler am Abend zu einer besinnlichen Wanderung vom Öbristdörfl bis zum Jägersee. Beim Marterl vorm Jägersee wird eine kurze Andacht gefeiert und anschließend setzt man sich zusammen um sich bei Tee und Keksen wieder einmal gemütlich mit den Nachbarn und Mitbürgern auszutauschen. Auch das vom Kirchenchor Kleinarl organisierte Adventsingen in der Pfarrkirche bietet allen die Möglichkeit für zwei Stunden zur Ruhe zu kommen und sich auf die wahren weihnachtlichen Werte vorzubereiten.
Ein ganz besonders schöner Brauch im Salzburger Land ist das “Anklöckeln”. In Kleinarl werden dabei noch alle Haushalte von Anklöcklergruppen besucht. Es werden dabei vorweihnachtliche Lieder gesungen um das nahende Fest anzukündigen. Nicht selten kommt es dabei zu einem gemütlichen Zusammensitzen von Kleinarlerinnen und Kleinarlern, die sonst das ganze Jahr nicht Zeit und Gelegenheit finden um sich auszutauschen. Und gerade diese unbeschwerten Gespräche stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl und sind Basis für unser dörfliches Zusammenleben.
Letztendlich kann man die Frage, ob es in Kleinarl möglich ist sich auf ein besinnliches Weihnachtsfest vorzubereiten, mit einem klaren Ja beantworten. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man es selber zulässt und sich die notwendigen Auszeiten vom alltäglichen Stress gönnt. Die Möglichkeiten dafür gibt es in Kleinarl. Es muss nur jeder für sich selbst entscheiden, ob er sie wahr nimmt oder nicht.
Noch zeigt sich der Herbst von seiner schönsten Seite im Kleinarltal. Die Sonne lacht seit drei Wochen vom ungetrübten Himmel und lässt unsere zauberhafte Landschaft in den schönsten Herbstfarben leuchten. Es ist ruhig geworden. Nur mehr wenige Gäste wandern durch unsere unvergleichlich schöne Bergwelt. Auf den ersten Blick möchte man meinen dies ist die stillste Zeit für die Bewohner des Tales. Ja es ist ruhig im Ort, aber von Dornröschenschlaf kann keine Rede sein. Nach erfolgreichem Zusammenschluss der Tourismusverbände von Kleinarl und Wagrain bereitet man sich vereint und gestärkt auf die kommende Wintersaison vor. Der Sommer ist kaum zu Ende und doch stehen unsere Vermieter und die Bergbahnen bereits in den Startlöchern, um im bevorstehenden Winter unseren Gästen einen unvergeßlichen Urlaub zu bereiten.
Auch die Bergrettung Kleinarl bereitet sich auf die kommende Wintersaison vor. Die Einsatzgerätschaften für den Winter wurden überprüft und zum Teil erneuert. Die 18 aktiven Mitglieder der Kleinarler Bergrettung haben ihre Tourenski aus dem Keller geholt. Lawinenschaufel, Sonde und Verschüttetensuchgerät stehen bereit. Man ist gerüstet für die kommende Wintersaison. Zwei Übungen im Dezember rufen die Handhabung der Einsatzgerätschaften bei den Bergrettern wieder in Erinnerung, damit im Ernstfall keine Zeit verloren geht und jeder Handgriff sitzt. Keiner der Mannschaft wünscht sich den Ernstfall herbei aber jeder ist bereit.
Kein Gast fährt mit dem Gedanken an einen Unfall in den Winterurlaub. Nichtsdestotrotz ist es beruhigend zu wissen, dass in Kleinarl eine erstklassig ausgebildete Mannschaft freiwilliger Helfer als Bergrettung Kleinarl für alle in Bergnot geratenen Einwohner und Gäste bereit steht. Es ist dies bestimmt nicht der entscheidende Punkt für die Auswahl einer Wintersportdestination aber durchaus ein weiterer guter Grund seinen Winterurlaub in unserem tollen Wintersportparadies Kleinarl und Wagrain zu verbringen. Somit hoffen wir alle auf einen schönen, unvergeßlichen und vor allem auch unfallfreien Winter in Kleinarl.
Wenn jemand seinen Wanderurlaub im Salzburger Land verbringen will, dann gibt es wohl keinen besseren Platz dafür als das Kleinarltal. Almen, malerische Höhenzüge und der in seiner Schönheit wohl einzigartige Talschluss mit den beiden Gebirgsseen Jägersee und Tappenkarsee bieten jedem Wanderer zahlreiche Ziele. Nichts eignet sich besser als eine Wanderung in der Stille unserer Bergnatur um die Sorgen und Mühen des Alltages einmal liegen zu lassen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Sonnwendfeuer haben eine lange Geschichte und wurden bereits von den Kelten und Germanen lange vor unserer Zeit abgebrannt. Die Sonnwendfeier hat aber auch in Salzburg – und somit auch in Kleinarl – große Tradition. Es handelt sich dabei um einen alten heidnischen Brauch, bei dem rund um die Sommersonnenwende am 21. Juni Feuer entzündet werden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Auch wenn schon überall das zarte Grün spriesst und der von den Kindern so dringend ersehnte Osterhase heuer voraussichtlich durchs Gras hoppeln muss und nicht durch den tiefen Schnee, so ist der Winter doch noch nicht vorüber – zumindest nicht überall. Im wunderschönen Kleinarltal dauert auch heuer – so wie jedes Jahr - der Kampf des Frühlings mit dem Winter etwas länger. Diesen Beitrag weiterlesen »
Der eingefleischte Skitourengeher träumt in den Frührjahrsmonaten bereits von den Hochtouren auf Sonnblick, Hocharn, Hochalmspitze und Großglockner. Vor allem in schneearmen Wintern wie heuer. Wer aber glaubt man kann zur Zeit im Mittelgebirge keine schönen Touren mehr gehen, irrt gewaltig. Auf der Schattseite des Kleinarltales ist eine Skitour zur Kleinarler Hütte und weiter auf den Penkkopf oder Törlstein nicht nur möglich sondern nach wie vor sehr lohnend. Diesen Beitrag weiterlesen »
Im Winterurlaub in Kleinarl kann man in das vielfältige Brauchtumsleben im SalzburgerLand eintauchen. Der Heimatverein Kleinarl macht dies unter anderem möglich. Diesen Beitrag weiterlesen »









