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Dass man nicht für die Schule lernt, sondern fürs Leben ist mir erst kürzlich wieder bewusst geworden. Der Biologieunterricht ist ja schon etwas länger her und damals fand ich es nicht so berauschend, mir die Namen sämtlicher Wiesenblüher merken zu müssen, aber wenn man erst Kinder hat, bekommt alles eine neue Bedeutung.
„Mama, was ist denn das für eine Blume?“ – diese Frage höre ich momentan sehr oft. Und mit „Weiss ich nicht, eine Schöne eben“ gibt sich zumindest meine Tochter nicht zufrieden. Also kenne ich mittlerweile neben den sowieso gängigen Gänseblümchen und Schlüsselblumen auch noch den Huflattich, die Sumpfdotterblume und das Wiesenschaumkraut auseinander.
Aber das Beschäftigen mit den Pflanzen und Tieren ist nicht nur deswegen schön, damit die kindliche Neugier gestillt wird. Es bringt den gänzlich reizüberfluteten Erwachsenen auch wieder auf den Boden zurück und lässt ihn mal wieder das Wesentliche, das Ursprüngliche spüren und erfahren.
Wir Erwachsene sollten uns auch öfter im Tempo eines Kindes entlang der Spazier- und Wanderwege bewegen und einmal genauer schauen, was uns die Natur ganz ungefragt bietet. Vor allem um diese Zeit bietet sich das an. Jetzt, wo alles sprießt und aus dem Boden hervorgekrochen kommt, ist dieses Schauspiel besonders schön.
In diesem Sinne, erhebt euch von den Schreibtischen und geht raus, erkundet den Frühling – dann ist man wieder gewappnet für die nächste Welle an Emails, Telefonaten und schlechten Nachrichten aus aller Welt.
Die Karwoche ist eine sehr spezielle Woche im Jahreskreis – nicht nur, weil sich die Kinder alle auf den Osterhasen freuen- es ist auch eine Woche, in der altes Brauchtum gelebt wird und man auch immer wieder über den Neubeginn nachdenken sollte.
Ostern ist ein Fest des Neubeginns, der Auferstehung. Die Natur erwacht auch hier im Gebirge zum Leben- in den Gartenbeeten kommen nun die ersten Boten des Frühlings hervor. Narzissen, Krokusse und Schneeglöckchen ragen aus der teils noch gefrorenen Erde heraus.
Einer der Bräuche am Palmsonntag hier ist die Palmweihe. Die Kleinarler binden meist selbst Palmbuschen aus Buchs, Zweigen, Palmkatzerl und bunten Schleifen. Diese Buschen sollen uns, unsere Häuser und Gärten vor Unglück bewahren.
Der Gründonnerstag ist auch hier in Kleinarl “der Spinattag des Jahres” und damit die Kinder nicht maulen, färbt man als Entschädigung für den obligatorischen Spinat (ganz ehrlich: welches Kind isst gerne Spinat?) die Eier.
Ebenso am Gründonnerstag läuten die Glocken bei der Messe um 19.00 Uhr ein letztes Mal, bevor sie bis zum Karsamstag verstummen (bzw. nach Rom fliegen). Das bedeutet, dass es ruhig ist im Dorf und unsere Gäste nicht morgens um sieben aus den Federn geläutet werden. Ein angenehmer Brauch für glockengeplagte Urlauberohren.
Ja, und am Ostersonntag steigt die Anspannung bei den Kindern enorm. Immerhin soll ja der Osterhase unterwegs sein. Die Stunden des Wartens vergehen fast so langsam wie am Heiligen Abend und wenn endlich alle Verwandten eingetrudelt sind und sich bei Kaffee und Kuchen gelabt haben, darf endlich die Suche nach den gefragten Nesterln losgehen. Wegen dem nicht wirklich frühlingshaften Wetter, war es aber auch dem Osterhasen zu blöd, die Eier draußen zu verstecken. Auch er bevorzugte die schöne, warme Stube.
In diesem Sinne: Frohe Ostern!
Dass Rodeln gefährlich sein soll, hört man immer wieder in den Medien. Um das Gegenteil zu beweisen bin ich letzten Sonntag mit meiner Familie und Freunden zum Selbsttest aufgebrochen. Das Ergebnis schon vorweg: es war ein unvergesslich schönes Abenteuer für Groß und Klein.
Aber nun zum Anfang:
Es ist Sonntag. Die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel, die Temperaturen liegen im leichten Plusbereich, Frau Holle hat uns in den Tagen zuvor ganz viel Schnee geschickt. Die Kinder sind gut drauf und wir Eltern haben uns bei einem gemütlichen Sonntagsbrunch für das anstrengende “Ziehen” der Schlitten gestärkt.
Los geht’s! Am Anfang sind die Kinder alle noch motiviert und laufen schnell voraus. Wir gehen die beschneite Bergstraße entlang, wundern uns über die hohen Schneewände, die in diesem Winter eine natürliche “Polsterung” der Rodelstrecke sichern.
Nach 10 Minuten ist eine Pause angesagt, wir packen die Trinkflaschen aus, essen einen Müsliriegel und geniessen die schöne Landschaft im Kleinarler Tal. Die Kleinste ist mittlerweile schon auf dem Schlitten eingeschlafen und ihre roten Wangen zeugen davon, dass ihr der Schlaf an der frischen Luft einfach nur gut tut.
Die Großen haben wieder Kraft und stapfen weiter. Und eins, und zwei, und drei, und vier…..”Mama” wann sind wir da?

Gott sei Dank hat Mama noch einige “Joker” in der Tasche eingesteckt und so kämpfen wir uns Meter für Meter hoch in Richtung des Gasthaus Pröll. Immerhin haben wir die Strecke durch den Wald schon geschafft und sehen nun die Skifahrer die Piste runterflitzen – wieder was zum Schauen für die Kinder.
Nach einer Dreiviertelstunde sind wir oben und glücklich. Wir machen eine Pause bei herrlichen Heidelbeer-Palatschinken und dann geht die “Gaudi” erst los.
Jeder Erwachsene nimmt ein Kind mit auf den Schlitten und ab gehts. Die Abfahrt ist wirklich lustig. Wir machen Wettrennen – viel zu schnell sind wir wieder unten. Aber lustig war es. Und weil wir nun alle sehr sehr hungrig sind, gönnen wir uns noch ein leckeres Mittagessen im Restaurant Olympia.
Am Sonntag, den 18.Dezember, ist es wieder soweit und der Kleinarler Dorfplatz verwandelt sich in einen zauberhaften Adventmarkt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Der Herbst schenkt uns das schönste Licht. Die Wälder färben sich bunt, in Kleinarl leuchten besonders die goldigen Lärchen vom Berg herab. Die schöne Landschaft in Kleinarl und eine ruhige, sonnige Wetterlage sind Grund genug, jetzt die Wandersachen aus dem Kasten zu holen und noch einmal eine Runde in den Bergen zu machen.
Ein Marsch für Jedermann ist der Rundwanderweg um den Jägersee. Ich bin ihn erst letzen Sonntag mit der Familie gegangen und habe wieder einmal die Schönheit des kristallklaren Wassers des Jägersees bewundert. Der Kinderwagen –taugliche Weg ist in einer guten Stunde zu bewältigen und lädt zum Verweilen den Ufern des Sees und an den angrenzenden Bächen ein. Steine werfen, Wassertreten und den Augenblick genießen – all das sollte man  auskosten, bevor der Winter eine weiße Schicht über den See zieht.
Ein Stückchen weiter oben liegt der Tappenkarsee. Hier bietet sich um diese Jahreszeit ein Naturschauspiel sondergleichen. Manchmal ist der See richtig mystisch, wenn sein Wasser unruhig vom Wind daher peitscht. Wenn dann auch noch dünne Nebenfelder über den See ziehen, ist die Szenerie perfekt. Das Vieh ist im Moment schon abgetrieben, es herrscht Ruhe auf den Almen und man kann die einmalige Landschaft genießen.
Wer nicht mehr ganz so hoch hinaus will, soll einfach entlang des Rad- und Wanderweges in Richtung Jägersee walken, laufen oder einfach gemütlich spazieren. Hier lohnt es sich, immer wieder einmal stehen zu bleiben und die Bergkulisse zu genießen.
Viel Freude bei den letzten Wandertouren dieses Herbstes!
Am Sonntag, den 14. August findet im Zentrum von Kleinarl das 3. Clown Doctors Fest statt. Spaß, Spannung und tolle Preise erwarten die Besucher.
Kleinarl unterstützt seit einiger Zeit die Organisation der Clown Doctors Salzburg. Diese kommen zu den kranken Kindern in die Spitäler und heitern sie wieder auf, was einen positiven Einfluss auf die Genesung und die Therapie hat.
Im letzten Jahr konnten durch diverse Aktivitäten und Veranstaltungen inklusive dem Sterneköche:Haubenköche Match € 10.000,– gesammelt werden. Beide Checks werden nun am Sonntag feierlich überreicht. Wir vom Clown Doctors Team sind wirklich stolz darauf mit so einer großen Summe den Kindern helfen zu können. Wir danken allen Besuchern der vergangenen Feste für die großartige Unterstützung. Diesen Beitrag weiterlesen »
Können Wanderwege einen eigenen Charakter haben? Gute Frage.
Ich sage JA! Warum gerade in Kleinarl die Wanderungen charaktervoll sind, werde ich euch jetzt anhand der schönsten Wanderrouten in Kleinarl verraten.





